© Ingrid Schubert 2011 Antons Blog KW12 (24.03.11) Es wurden von den verantwortlichen Lehrern die zur Verfügung stehenden Abschlussprojekte vorgestellt, bzw. deren Ziele formuliert. Außerdem wurde bekannt gegeben welche dieser Projekte am Wettbewerb „Xplore – New Automation“ teilnehmen werden. Darauf folgte das Einschreiben in das favorisierte Projekt und. eines Alternativprojektes. KW14 (04.04.11) Nachdem die Gruppenaufteilung bekannt wurde, gab es heute ein erstes Zusammentreffen aller Xplore-Teilenehmer. Hier wurde die Zeitplanung besprochen. Außerdem wurden die Anforderungen an das Bewerbungsvideo vorgetragen. KW18 (02.05.11) Der erste Schultag nach den Osterferien begann für uns mit einem Brainstorming zur Ideensammlung für unser Bewerbungsvideo. Wir einigten uns auf spielerische Weise unser Anliegen vorzutragen. Es soll gezeigt werden, dass der vermeintlich „saubere“ Elektroantrieb das Problem der Umweltverschmutzung eigentlich nur zu Kraftwerken verlagert und dafür eine umweltfreundliche Lösung gefunden werden muss. Außerdem soll das Potential eines mit elektrischer Energie unterstützten Fahrrades, kurz Pedelec, aufgezeigt werden. Dies geschieht bei uns in einem kleinem Rollenspiel mit mehreren Playmobilfiguren die in einer Diskussion das genannte Problem aufgreifen. (07.05.11) Es wurde der Projektleiter gewählt. Dies ist Jens Voggeneder, der sich von nun an hauptsächlich um die Einhaltung von Terminen kümmern soll und als Sprecher des Teams arbeitet. Als Stellvertreter bin ich, Anton Dockter, gewählt worden. KW19 (09.05.11) Unser Projektverantwortlicher Lehrer konnte heute nicht zum Unterricht erscheinen, deshalb führten wir ein Gespräch mit dessen Stellvertreter, Herrn Musielack. Es galt grundlegende Probleme zu klären, wie z.B. wo wir Material wie Kameras, ein Mikrophone, Videoschnittprogramme usw. herbekommen. Unsere Schule ist in dieser Hinsicht leider nicht gut ausgestattet, daher war schnell klar, dass wir uns selbst um das Material kümmern müssen.  Außerdem haben wir in Stichworten unser Drehbuch formuliert, dieses nach und nach ausgeschmückt und schließlich ins Englische übersetzt. KW20 (16.05.11) Unser Projektverantwortlicher, Herr Löser, konnte heute wieder zum Unterricht erscheinen. Wir haben ihm unser Drehbuch vorgestellt und Verbesserungsvorschläge von ihm angenommen. Wir haben bereits einige Vorkehrungen getroffen, so haben wir z.B. bereits eine Auswahl an Playmobilfiguren, eine Kiste in der das Rollenspiel stattfinden wird und auch die Kamera war vorhanden. Außerdem wurden die nächsten Termine zur Projektarbeit vereinbart. (17.05.11) Nach längeren Überelegen und einigen Anregungen vom Team sowie des Verantwortlichen habe ich mir Gedanken um die Namensgebung unseres Projektes gemacht. Es sollte einerseits kurz andererseits aussagekräftig sein. Ich kam letztendlich auf 4P- Photovoltaic Power Plant 4 (for) Pedelec. Dies stellte ich dem Team vor uns begann damit in PowerPoint ein mögliches Logo zu erstellen. (20.05.11) Unser heutiges Treffen fand im Fahrrad Laden „Fahrrad Franz“ in Mainz statt. Um uns selbst von der Leistungsfähigkeit der Pedelecs zu überzeugen fuhren wir ein solches Fahrrad probe und informierten uns über die verschiedenen Varianten und Preisklassen. Auch informierten wir uns über sogenannte Rollentrainer, wie sie im Radsport zum Training verwendet werden. Dieser soll später Grundlage für den „Teststand“ werden, der das Potential der elektrischen Unterstützung zeigen wird. KW21 (23.05.11) Heute wurde das endgültige Drehbuch festgelegt. Der Text wurde leicht umformuliert und das Material etwas präpariert. (26.05.11) Es ist so weit. Heute soll das Bewerbungsvideo in den Kasten kommen. Wie auch nicht anders zu erwarten war, gab es natürlich kleinere und Größere Hindernisse. Unsere Figuren wollten oft nicht so wie wir, die Aufnahmen, die mit einer Webcam aufgenommen wurde sahen erstmals sehr bescheiden aus. Ich konzentrierte mich auf dieses Problem, meine Kollegen mit unserem „Filmset“. Nach mehreren Anläufen habe ich eine gute Kameraeinstellung gefunden. Das Videomaterial war zwar bereits ansehnlich, allerdings musste alles noch in ein gesamtes Filmchen geschnitten, eine Tonspur hinterlegt und einige Effekte eingebaut werden. Das übernahm hauptsächlich meine Teamkollegin Fr. Schubert in mühseliger Kleinarbeit. (28.05.11) Unser Video ist fertig, es wurde dem Projektverantwortlichem, Herrn Löser, vorgestellt. Dieser hatte noch weitere Anregungen, die kurzfristig noch eingearbeitet werden sollten. Als auch das erledigt war wurde das Video auf den Xplore-Youtube-Channel hochgeladen. KW30 (30.05.11) Herr Voggeneder hat uns einen Termin beim Verkaufsleiter, bzw. dessen Stellvertreter, Herrn Holger Thieß, von Fahrrad Franz organisiert. Nun konnten wir unser Projekt und die Ziele in einem persönlichen Gespräch vorstellen und Ihn dazu überzeugen als Sponsor einzuspringen. Uns wurde ein Pedelec für die Projektphase versprochen. Im Gegenzug wünscht sich Herr Thieß eine Vorstellung unseres Projektes im Fahrrad Franz Mainz, bei ausgewähltem Publikum. Damit waren wir selbstverständlich einverstanden. Außerdem stellte Fr. Schubert dem Team die Projekthomepage vor, die Sie erstellt hat. Es gab kleine Anregung für Verbesserungen aber im Großen und Ganzen war das Team mit der Arbeit sehr zufrieden. KW33 (15.08.11) Wir haben die offizielle Zusage von Phoenix Contact, dass wir beim Wettbewerb Xplore - New Automation angenommen sind. Dies hat zunächst den riesigen Vorteil für uns, dass wir auf einen Cashpool von 3000€ auf deren Produkte zurückgreifen können. Außerdem sammeln wir Erfahrung in diesem Internationen Wettbewerb. Die Gewinner der jeweiligen Rubrik dürfen sogar auf der Industrie- und Handelsmesse in Hannover das Abschlussprojekt der Öffentlichkeit vorstellen. Uns ist klar geworden, dass es unproduktiv wäre die beiden Stationen unseres Projektes zu viert zu verarbeiten. Wir einigten uns einmal auf das Team Solarlade- und Leihstation (Ingrid Schubert & Anton Dockter) und das Team Teststation (Jasmin Eisert und Jens Voggeneder). Ingrid und ich begannen grundlegende Vermessungen an der vorhandenen Hardware durchzuführen. Ein Rollcontainer im Materiallager der Schule wurde vermessen und als geeigneter Batteriespeicher gewählt. Außerdem wurde ein Schaltschrank mit entsprechenden Maßen ausgewählt und Automatisierungsprodukte von Phoenix Contact gesichtet. KW34 (22.08.11) Bestandteil des Abschlussprojektes ist es ein vollständiges Lastenheft abzugeben. Hier sind die gesamten Projektziele sowie die Ziele jedes einzelnen formuliert. Ingrid und ich habe eine Emailadresse eingerichtet, um Anfragen an weitere, mögliche Sponsoren im Name des gesamten Teams verschicken zu können. Gleich darauf richtete ich mich an den Kundensupport von Schott Solar, mit der Anfrage nach Sponsoring von Solarpanel, die wir für unser Projekt benötigen. KW35 (29.08.11) Von unserem Projektverantwortlichen bekamen wir den Zugang zu einige Schülerversionen verschiedener Software wie z.B. Microsoft Office, Autodest Inventor und einiger weiterer. Da keiner von uns bisher mit Inventor konstruiert hat, mussten wir schnell feststellen, dass das Programm für unseren Zweck viel zu komplex ist KW36 (05.09.11) Da es später möglich sein soll, ein Fahrrad per SMS an der Leihstation zu „mieten“, entschieden wir uns für die ILC 150 GSM/GPRS von Phoenix Contact als übergeordnete Steuerung. Sie ist in der Lage per SMS z.B. Fehlermeldungen an den Bediener zu verschicken oder auch umgekehrt, wie in unserem Fall eingehende SMS mit dem Wunsch nach einem Pedelec zu verarbeiten. Ich besorgte uns zwei neue Sim-Karten und registrierte sie auf meinem Namen. Jeweils eine Sim-Karte verbaute ich in der Steuerung und in einem ausgedienten Handy von mir, das für die Zeit des Projektes in der Schule verbleibt. Als weiteres konnten wir heute unser Pedelec zum ersten Mal ausprobieren. Nachdem es in den Rollertrainer eingespannt war trat jeder mal in die Pedale. Das Ergebnis war noch nicht wirklich zufrieden stellend. (10.09.11) Heute bekam ich nach einer schriftlichen Anfrage an den Support von Eplan eine Education Version von Eplan P8 zum Download zur Verfügung gestellt. Diese Version ist ein Jahr lauffähig. Natürlich musste ich versichern, die Software nur für meine privaten Zwecke bzw. dem Einsatz in der Schule zu verwenden. Die Installation gestaltete sich Problemlos, beim ersten starten stellte ich allerdings fest, dass diese Version doch deutlich abgespeckter ist als die von mir gewohnte Vollversion von P8, mit der ich auf der Arbeit arbeite. KW37 (12.09.11) Heute erreichte uns ein großes Paket von Phoenix Contact. Es war das Softwarepaket (PC Worx, Visu+, OPC Server) für alle teilnehmenden Teams. Ingrid und ich machten uns an die Installation der Software und anschließend an die Registrierung. Dies hat alles problemlos funktioniert. PC Worx dient zur Programmierung der SPS. Visu+ zum Programmieren des Touchpanel. Der OPC Server dient nach erster Erkenntnis als Variablenschnittstelle, zwischen SPS und Touchpanel. Nach Sichtung des Materiallagers der Schule entschlossen wir uns nach Vorlage von Ingrids Zeichnung im Lastenheft, ein Grundgestell für die Leihstation aufzubauen. Wir demontierten einen altes Item-Gestell und bauten es nach unserem Bedürfnissen um. Ich bohrte die fehlenden Löcher und schraubte die Teile mit Ingrids Hilfe zusammen. (15.09.11) Unser eigentlicher Donnerstagsunterricht entfällt heute, wir beschlossen die Zeit zu nutzen und am Projekt weiter zu Arbeiten. Wir führten eine Besprechung zu unserem Lastenheft, da unser Projektverantwortlicher immer noch nicht ganz zufrieden war. Außerdem sichteten wir Schaltplanunterlagen eines Projektes der vorherigen Jahrgänge die uns im Laufe des Projektes noch sehr hilfreich sein werden. KW38 (19.09.11) Wir versuchten zunächst erfolglos eine Verbindung zwischen ILC 150 und dem Programmiergerät herzustellen. Alle Bemühungen die passende IP-Adressen zu vergeben waren erfolglos. Der Tipp von Herr Löser, die windowsinterne Firewall auszuschalten hat letztendlich geholfen und die Verbindung zur CPU bestand. (22.09.11) Erfreuliche Nachricht, Frau Schubert konnte einen weiteren Sponsor für uns gewinnen. Die Firma „Cirkon Sondermaschinenbau“,  erklärte sich bereit einen Rittal Schaltschrank, zwei Tür-Sicherheitsschalter sowie Kabelkanäle und Hutschienen zur Verfügung zu stellen. Einzige Bedingung war, dass wir das Material selbst bei deren Sitz in Rockenhausen abholen kommen. Dies haben Ingrid und ich dann auch gemacht. Bei der Gelegenheit erhielten wir eine Führung durch das kleine aber doch sehr interessante Unternehmen. KW39 (26.09.11) Unser neuer Schaltschrank soll baldmöglichst mit den notwendigen Komponenten bestückt werden. Deshalb planten Ingrid und ich einen logischen Aufbau bzw. die Anordnung auf dem Montageblech. Anschließend bohrte ich wieder die notwendigen Löcher und nietete die Kanäle und Schienen fest. Das notwendige Material ist komplett in der Schulwerkstatt vorhanden gewesen. KW42 (17.10.11) Die Herbstferien haben es uns leider nicht erlaubt weiter am Projekt zu arbeiten, da die Schule durchgehend geschlossen war. Heute galt es also etwas Zeit aufzuholen. Der Schaltschrank wurde am Rollcontainer montiert. Das Projekt nimmt langsam Gestalt an. Nächster wichtiger Schritt war es ein weiteres Video für den Xplore- Wettbewerb zu drehen. Wir einigten uns auf eine Bilderserie, die von uns auf Englisch kommentiert wird. Für die Arbeit des Zusammenschnittes erklärte sich erneut Ingrid bereit. KW43 (24.10.11) Wir haben kurzerhand beschlossen den ganzen Tag in der Schule zu verbringen, um das Projekt voran zu treiben. Dies setze natürlich voraus, dass wir einen Urlaubstag auf der Arbeit opfern mussten. Der Tag begann damit, dass ich die Aussparungen für das Touchpanel, Harting-Steckverbindungen und sonstige Aussparungen für Schalter und Anzeigen anzeichnete, gebohrt und gesägt habe. Danach habe ich die Bauteile montiert. Ingrid beschäftigte sich währenddessen mehr mit der Montageplatte des Schaltschrankes und ordnete die Bauteile an und begann mit der Verdrahtung. Kleinere Unklarheiten haben wir untereinander stets klären können. Das benötigte Werkzeug konnte zum großen Teil aus der sehr gut ausgestatteten Schulwerkstatt geliehen werden. Verdrahtungswerkzeug wie Schraubendreher und alle möglichen Zangen haben wir bereits über den Phoenix Contact Katalog bestellt. Wir benötigten einige Dioden für unseren Aufbau. Da wir keine geeignete Montagemöglichkeit gefunden haben, beschloss ich in fummeliger Kleinarbeit, Reihenklemmen so umzubauen, dass im Inneren eine Diode und keine Brücke die Verbindung herstellt. Eine optisch und technisch saubere Lösung. Nebenher wurde immer weiter der Schaltplan erweitert, verbessert und optimiert um bestmöglich für die spätere eigene Zeichnung gut vorbereitet zu sein. Über den Tag hat uns natürlich oftmals Kleinkram wie Aderendhülsen, Kabelschuhe, Kabelmarkierungen uns sonstiges Material gefehlt. Der Abend endete damit, dass wir im Online-Store von Phoenix Contact die benötigten Teile herausgesucht und bestellt haben. Ein weiterer anstrengender Tag ist vorbei. KW44 (31.10.11) Auch heute haben wir beschlossen, den ganzen Tag in der Schule zu verbringen. Die Montageplatte war immer noch nicht komplett verdrahtet, was wir als erstes in Angriff nahmen. Beim ersten Testlauf mussten wir leider feststellen, dass sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Dieser konnte aber schnell lokalisiert und beseitigt werden. Endlich leuchteten unsere SPS und die anderen Komponenten wie Solarregler an ihrem neuen Platz. Die Schaltplanskizze wurde stets weiter korrigiert. Außerdem warteten heute wieder ein Paket von Phoenix Contact, die Bestellung von letzter Woche ist tatsächlich bereits bei uns. Die fehlenden Aderendhülsen und Ösen wurden aufgequetscht und montiert. Wir beschlossen einen Besuch im Elektrofachmarkt und im Baumarkt, da uns immer noch Leitung und Lack zur Verschönerung des Schaltschrankes fehlte. Die Leitung war leider nicht aufzutreiben. Zurück in der Schule beschäftigte ich mich mit einem 12VDC/230VAC Spannungswandler. Das Teil dient dazu, das originale Netzteil des Pedelecs nicht verändern zu müssen. So erlischt die Garantie des Gerätes nicht. Bei ersten Testläufen funktionierte das reibungslos. Am Spannungswandler verlängerte ich die Zuleitung, dies gestaltete sich allerdings schwierig, da das ganze Gerät zerlegt werden musste um die Leitung an der Hauptplatine auszutauschen. Hierfür musste erst ein entsprechend großer Lötkolben organisiert werden. Eine weitere Aufgabe für mich war es den allgemeinen Einleitungstext der Homepage ins englische zu bringen. Nach Fertigstellung hat Ingrid noch ein paar Verbesserungen vorgeschlagen, die natürlich auch eingearbeitet wurden. Zum Schluss übergab ich den Text unserer Englisch-Lehrerin, Frau Führich-Albert, die ihn nochmal Korrektur gelesen hat.  Als letzten Schritt für den heutigen Tag haben Ingrid und ich uns mit dem Leiter der mechanischen Werkstatt der Schule, Herrn Bautz, auf die Suche nach einer Plexiglas-Platte gemacht, die in der Leihstation verarbeitet werden soll und dann als Träger unseres Logos dienen wird. Evtl. soll sie beleuchtet werden. KW45 (07.11.11) Der Abend begann damit, dass Herr Löser uns noch einmal auf die Anforderungen der Zwischenpräsentation aufmerksam machte und Tipps für die Gestaltung gab. So sollen die komplette Funktion der Anlage, sowie die Aufgabe der einzelnen Komponenten z.B. in einem Blockschaltbild erkenntlich werden. Ich begann mit der Formatierung einer Power-Point Folie, die als Grundlage für uns alle dienen soll. Dann begann ich meinen Teil der Präsentation einzuarbeiten. (08.11.11) Heute ging es weiter an der Präsentation. Ich habe ein Informationsflussdiagramm der SPS erstellt und eingebettet. (11.11.11) Ich habe beschlossen die Schaltpläne endlich ins Reine zu bringen und begann mit der Schaltplanerstellung. Diese zog sich dann auch über die folgenden Tage fort. Letzter Stand war, dass zwar alles gezeichnet ist, aber die Querverweise der Verbindungen noch nicht immer gepasst haben. Damit werde ich mich noch beschäftigen müssen. KW46 (14.11.11) Heute war Tag der Zwischenpräsentation unseres Abschlussprojektes vor unserem Projektverantwortlichen und dessen Vertreter. Es gab Lob sowie Kritik, die wir für die nächste Präsentation mitgenommen haben. Im Allgemeinen sahen die Verantwortlichen aber das Projekt in einem guten Licht. Nach der Besprechung bauten Ingrid und ich die Montageplatte wieder in den Schaltschrank, da Ingrid diese für Beschriftungsarbeiten mit nach Hause genommen hat. Darauf folgte ein Funktionstest. KW47 (21.11.11) Zu Beginn besprachen wir den aktuellen Stand des Projektes mit unserem Lehrer, Herrn Löser. Heute sollte der Rollcontainer optisch aufgewertet werden. Wir haben bereits Sprühdosen in den Logofarben besorgt und überlegten uns ein passendes Design. Es sollte ein schlichter, zweifarbiger, diagonaler Strich auf dem Batteriekasten werden, der die Lackschäden am Kasten abdeckt. Beim Werkstattleiter, Herrn Bautz erhielten wir Abdeckpapier und Klebeband, in einem der Werkstatträume der genug belüftet war konnten wir loslegen. In der Trockenzeit widmeten Ingrid und ich uns noch einmal dem Fahrradständer, dem es immer noch an Stabilität gefehlt hat. Im Materiallager konnten wir noch Item-Winkel finden, mit denen wir geschickt weitere Verstrebungen eingebaut haben. Diese stabilisierten das Gestell schon deutlich. KW49 (05.12.11) Ingrid und ich verbrachten wieder den ganzen Tag an unserem Projekt. Es sollte endlich Fortschritte in der Visualisierung bzw. dem Touchpanel geben. Das vorhandene Touchpanel war nicht mehr mit der aktuellen Version von Visu+ kompatibel, daher musste bei diesem die Firmware geflasht werden. Dies geschieht mittels USB Stick an der entsprechenden Schnittstelle. Mit Hilfe der Anleitung aus dem Internet und kurzer Rücksprache mit dem Phoenix Contact Support hat alles einwandfrei funktioniert. Vor diesem Schritt sicherten wir allerdings noch die vorhandenen Daten auf dem Panel, indem wir eine FTP Verbindung aufbauten und die Daten auf unsere Rechner kopierten. Zweite größere Aufgabe war es heute, einen Fehler in der Verdrahtung der Außenschalter am Schaltschrank zu beheben. Da dieser Schalter über jeweils drei Öffner- und Schließer-kontakte verfügt, hat sich scheinbar der Fehlerteufel eingeschlichen. Wir konnten diesen aber finden und beheben. Zuletzt verdrahteten wir provisorisch den Schmersal-Sicherheitsschalter, um diesen auf seine Funktion zu prüfen. KW50 (12.12.11) Auch heute waren Ingrid und ich den ganzen Tag in der Schule. Es galt eine Halterung für den Sicherheitsschalter zu konstruieren, anzufertigen und an den Fahrradständen zu koppeln. Dafür ermittelten wir die optimale Höhe, schnitten und bogen ein Blech zurecht, das wir anschließen montieren konnten. An diesem Blech wurde ein Gewinde geschnitten um den Sicherheitsschalter zu befestigen. Dem ganzen fehlte es aber wieder an Stabilität. Um dies zu ändern, musste das Gestell des Fahrradständers abermals umgebaut werden. Für unser drittes Video des Xplore Wettbewerbes überlegte ich mir einen Text, in dem ich meine bzw. viel mehr unsere Arbeitsschritte kurz erläutern konnte. Unter anderem wurde der Schaltschrank von innen, das Panelgestell und der Fahrradständer vorgestellt. KW51 (19.12.11) Wir begannen gleich mit dem Dreh unseres dritten Videos für den Xplore Wettbewerb. Nachdem Ingrid die äußerlichen Änderungen am Schaltschrank und Batteriekasten aufzeigte, ging ich auf das Innenleben ein, zeigte die Bauteile, das Gestell des Solarpanels mit seinen Komponenten und das Prinzip des Fahrradständers. Das alles hat unendlich viel Zeit gekostet und der Tag war so gut wie vorbei als alles im Kasten war. Wir versuchten am Abend noch das Projekt aus der SPS auszulesen, hatten dabei aber wieder keinen Erfolg, da es wieder Kompatibilitätsprobleme zwischen Softwarestand und Firmwarestand gab. Ich kontaktierte am Abend noch den Support und bat um Rückruf am Folgetag. (20.12.11) Gleich am Morgen kontaktierte ich wieder die Supporthotline von Phoenix Contact und beruht mich mit dem Techniker, wie ich am besten das Projekt von der ILC 150 GSM/GPRS ausgelesen bekomme. Er sah spontan keine Lösung, wollte aber erst Rücksprache mit seinem Kollegen halten. Dieser wiederrum konnte uns einen Trick verraten, wir konnten das Projekt auslesen und aus in PC-Worx öffnen. Allerdings wurden sofort Fehler beim „erstellen des Projektes“ aufgezeigt. Dies führte zum zweiten Telefonat mit der Supporthotline. Der Techniker bat mich darum ihm das Projekt zukommen zu lassen, er wolle sich persönlich darum kümmern und mit eine verbesserte Version zurückschicken. (21.12.11) Da heute leider trotz Absprache keine Antwort von Supportteam kam, rief ich erneut dort an und schilderte die Lage. Da der Herr gestern anscheinend seinen letzten Arbeitstag vor den Weihnachtsferien hatte ist ihm scheinbar untergegangen mit mein Projekt zuzuschicken. Dies erledigte dann aber sein Kollege. Das Problem  mit dem Fehler nach dem „erzeugen des Projektes“ bestand leider immer noch, allerdings wies immer mehr auf ein Versionsproblem von PC-Worx hin, da das Supportteam diesen Fehler nicht angezeigt bekam. Dies bestätigte sich auch im Nachhinein. Meine Version von PC-Worx ist nicht mit Windows 7 Home Premium 64Bit kompatibel. Es muss ein Bugfix installiert werden und mindestens eine Windows 7 Professional Version. Damit ist mein Laptop quasi nutzlos und Ingrid und ich müssen uns etwas neues überlegen. Später am Tag hatten wir eine erfreulichere Nachricht. Wir konnten unsere zwei von Schott Solar gesponserten Solarpanel in Mainz- Hechtsheim im Messelager von Schott abholen. Gleichzeitig kamen wir auch ins Gespräch mit den Arbeitern die uns einige Informationen zur Firma geben konnten. Nach einer kurzen Fotosession verluden wir die Panel und lagerten sie in der Schule ein.